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Tag 2: Eine außergewöhnliche Tour (mit Abkürzungen)

Tag 2: Eine außergewöhnliche Tour (mit Abkürzungen)

Veröffentlicht am 23. Juni 2018 23:00 Uhr von Lukas Mielczarek

Der zweite Tag der Spendenwanderung Wandern tut Gut(es)! ist geschafft. Hinter uns liegen fast 30 Kilometer, wundervolle Landschaften und hautnahe Begegnungen mit der Natur.

Kurz vor 9 Uhr sind wir heute in der Jugendherberge Nideggen losgegangen, um zu unserer zweiten Wanderung aufzubrechen. Was würde der Tag bringen? Würden wir die angestrebten 36 Kilometer zurücklegen können? Wir wollten es wissen und starteten motiviert in den Tag.

Der erste Abschnitt der Strecke war sehr anstrengend. Es ging zum Teil sehr steil nach oben, sodass wir öfter aus der Puste kamen und kurze Pausen einlegen mussten. Es ging aber konstant voran und wir motivierten uns gegenseitig, alles zu geben.

Schließlich erreichten wir unser Zwischenziel, die Stadt Heimbach, wo wir uns über den Nationalpark Eifel und den mächtigen Rurstausee informiert haben. Eine ausgeglichene Natur und sauberes Wasser sind essentiell für uns Menschen. Doch leider wird dieser Umstand häufig außer Acht gelassen und ignoriert.

Weil die erste Hälfte unserer Tagestour länger gedauert hat als ursprünglich geplant, entschlossen wir uns dazu, den zweiten Teil ein wenig zu verkürzen und nicht südlich entlang des Rursees entlangzuwandern. Immerhin wollten wir vor Anbruch der Dunkelheit wieder in der Jugendherberge sein. Auch die Beschaffenheit des Rückwegs war weniger anstrengend, wenngleich den Meisten zum Ende hin die Erschöpfung im Gesicht anzusehen war.

Eindrucksvoll waren hautnahe Begegnungen mit der Natur auf dem Wildnis-Trail. Ob positiv und außergewöhnlich, wie die Sichtung zahlreicher (uns teils auch unbekannter) Insekten-, Vogel-, Blumen und Kräuterarten oder auch negativ, wie der anschließende Fund von Zecken. Verbunden mit der menschlichen Leere und den ausgedehnten, ländlichen Gefilden sind dies Eindrücke, die man als in Düsseldorf lebende Jugendliche selten macht.

Das stolze Ergebnis des heutigen Tages sind 28,9 Kilometer für den guten Zweck. Für uns als ungeübte Wanderer ist das ein mächtiger Betrag, über den wir uns, ungeachtet des eigentlichen Ziels, unglaublich freuen.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Anstrengung des heutigen Tages nicht zu sehr auf unseren Körper auswirkt, sodass wir morgen voller Tatendrang zur finalen Tour aufbrechen können.


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