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Tag 3: Wir haben es geschafft!

Tag 3: Wir haben es geschafft!

Veröffentlicht am 24. Juni 2018 23:00 Uhr von Lukas Mielczarek

Wir haben es geschafft! Unsere Wandertour hat ihren Abschluss erreicht. Tag 3 von Wandern tut Gut(es)! hat uns nochmal viele Kräfte gekostet, aber als Gruppe zusammengeschweißt.

Am Anfang des Tages stand eine kleine Planänderung an: Anstatt von Nideggen aus bis nach Schmidt und ans nördliche Ufer des Rursees zu marschieren, entschieden wir, zunächst mit dem Auto nach Heimbach zu fahren und von dort aus südlich vom Rursee durch das Dickicht des Nationalparks zu wandern, wie wir es zum Teil bereits gestern vorhatten. Während wir gestern aus Zeitgründen eine Abkürzung nehmen mussten, wollten wir heute das Highlight der Tour inklusive Fahrt über den See nicht komplett fallen lassen.

Nachdem wir gestern bereits sehr anspruchsvolle Steigungen hinter uns gelegt haben, war der erste Teil der heutigen Tour eine regelrechte Tortour (man erlaube den Wortwitz). Hinzu kam, dass wir eine stramme Geschwindigkeit halten mussten, um die Abfahrt der Fähre am Kermeterufer nicht zu verpassen.

Über schmale Wege und überwachsene Pfade bahnten wir unseren Weg durch den Wald. Dabei machten wir erneut zahleiche Entdeckungen und trafen auf natürliche Überraschungen. Gleichzeitig ließen die Kräfte allmählich nach - aber aufzugeben war keine Option. Wenn wir es gemeinsam so weit geschafft haben, würden wir es auch noch bis zum Ziel schaffen. Mit Blick auf unser unser Anliegen, auf die Spendengelder, die Menschen in Ostafrika bleibende Perspektiven bieten sollen, spornten wir uns gegenseitig weiter an.

Schließlich erreichten wir die Fähranlegestelle, waren aber einige Minuten zu spät dran. Es hieß also, eine ca. eine Stunde lang auf die nächste Abfahrt zu warten, was für uns kein Problem darstellte. Alle waren glücklich über eine längere Rast.

Schließlich kam die Fähre, mit der wir nach Schwammenauel fuhren, um von dort aus die letzten Kilometer zurück nach Heimbach zu wandern. Die Aussicht auf die Landschaft vom Deck des Schiffes strahlte eine mysteriöse Anziehungskraft auf uns BeobachterInnen aus . Bewaldete Berge, grüne Hügel und einige kleine Gebäude zwischendrin, während ferne Täler mysthisch wie durch einen luftigen Vorhang verschwammen.

Die finale Etappe bewältigten wir schließlich wie vom Weg selbst getragen. Es überwog die Freude, unsere anspruchsvolle Tour nun bald geschafft zu haben. Am Ende stand das eindrucksvolle Ergebnis fest: 62,4 Kilometer für den guten Zweck. Damit sind wir sehr nah an unser ambitioniertes Ziel von 70 Kilometern gekommen. Für uns, als unerfahrene WandererInnen ist das ein super Ergebnis, über das wir unglaublich glücklich sind.

Wir sind stolz darauf, in diesen drei Tagen gemeinsam durch Höhen und Tiefen gegangen zu sein. Es war nicht immer einfach, aber wir hatten ein klares Ziel vor Augen: den gemeinsam Einsatz für Spenden für LEBENSzeichenAfrika und Viva con Agua und damit für Perspektiven für Menschen in Not. So laden wir auch weiter dazu ein, die beiden Initiativen über zu unterstützen!


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